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Standortdatenbanken In unsereren Standortdatenbanken finden Sie Objekte der NVA sowie des MfS. In der MfS-Datenbank sind auch Objekte enthalten, welche in unserer Onlinekarte derzeit nicht dargestellt werden (Karte ca. 700 Einträge, Datenbank knapp 2800 Einträge). Bitte beachten Sie, dass Standortangaben wie Straßennamen und Hausnummern korrekt übernommen sind- der Verweis in die Onlinekarte aber aufgrund geänderter Straßennamen oder Hausnummern fehlerhaft sein kann. Des weiteren zeigen verlinkte Punktmarker in der Karte zwar einen geografischen Standort- dieser kann jedoch auch vom tatsächlichen, ehemaligen Standort abweichen wenn z.B. exakte Ortsangaben fehlen oder mehrere Ortsangaben für einen größen Raum existieren. Mit einem Klick auf eines der Banner gelangen Sie zu unseren externen Standortdatenbanken.
Übersicht Onlinekarte Standortdatenbank Quellen Über uns Interessengemeinschaft Zeitgeschichte Deutschland 1998 - 2019
Quellengrundlage und Erläuterung: Ministerium für Staatssicherheit MfS 1. Grundstücksübersicht offizieller Objekte des MfS - Stand: Teil II 14.10.1986 VRD - Abteilung Bauwesen I · 151+140 Blatt ÷ BStU MfS - VRD #103 2. Heimatkunde - die unendlich lange Liste ehemaliger Stasi-Objekte - die tageszeitung ÷ TAZ Sonderdruck, Juni 1990 ÷ 20 Seiten Die zentrale Quelle ist das Dokument Nr 1,  eine interne Übersicht offizieller Objekte des MfS für den Bereich deren Hauptverwaltungen im Groß-Raum Berlin und für die Bereiche der einzelnen Bezirksverwaltungen, es liegt als Kopie seitens der BStU vor. Es handelt sich dabei um Listen-Ausdrücke von Bürocomputern der entsprechenden Datenbanken auf DBASE-III Software-Basis des MfS. Darin enthalten sind knapp 1300 Objekt·Einträge. Der digitale Inhalt ist eine Kopie des Originals, er wurde für die Darstellung hier nicht verändert. Alle darin enthaltenen objektbezogenen Angaben werden dargestellt. Die Objekt·Liste aus Dokument Nr 2 stammt vermutlich aus einem Listenausdruck, der Angehörigen der Bürgerbewegung zur Jahreswende 1989/90 zur Verfügung gestellt wurde und der einen Weg in die Zeitungsredaktion fand. In dieser Liste sind rund 9000 Objekte enthalten. Darunter eine Unzahl von Wohnungen WO und konspirativen Wohnungen KW, welche nicht in diese Datenbank aufgenommen wurden. Ein Beispiel über die flächendeckende Nutzung konspirativer Wohnungen finden Sie für den Bereich Prenzlauer Berg in Berlin auf der Website der Jugendopposition. Nationale Volksarmee NVA 1. Standortnachweis der Nationalen Volksarmee – Stand: Oktober 1989 GVS A 472 700 · 49 Blatt ÷ BStU MfS HA I #13693 2. Handbuch zur Geschichte des militärischen Fernmeldewesens - Teil VI – Hans Georg Kampe (†2014) ©2008 Projekt + Verlag Dr. Erwin Meißler, 12679 Berlin, Rhinstraße 135 Zentrale Quelle ist das Dokument Nr 1, es liegt als Kopie seitens der BStU vor. Das Ministerium für Staatssicherheit MfS hat dafür eine 1:1 Kopie des Dokumentes GVS A 472 700 aus dem Bereich Operativ des Ministeriums für Nationale Verteidigung MfNV angefertigt. Kopien dieses Dokumentes wiederum befinden sich in Privatbesitz. Dieser Standort- nachweis der Objekte der NVA war 1990 die Grundlage der Übergabe der NVA-Objekte in den Verantwortungsbereich der Bundeswehr. Er beinhaltet aus historischer Sicht die damals gültigen Informationen über den Sachstand der NVA. Der digitale Inhalt ist eine Kopie des Originals, er wurde für die Darstellung hier nicht verändert. Alle darin enthaltenen objektbezogenen Angaben werden dargestellt. In dieser Standort·Liste sind keine Objekte der Grenztuppen GT enthalten, da die GT 1971 wegen der laufenden Abrüstungs- verhandlungen aus dem Bestand der NVA ausgegliedert wurden. Dies vorrangig um nicht zur Truppenstärke des Landes gezählt zu werden. Sie blieben als eigenständige Teilstreitkraft direkt dem Ministerium für Nationale Verteidigung unterstellt. Einige derer Objekte wurden aus der Objektübernahmeliste der Bundeswehr Stand 1991 entnommen. Die Angaben aus Dokument Nr 1 lassen sich nunmehr zum Großteil mittels Publikation (Sperrgebiete in der DDR - Ein Atlas von Standorten des Ministeriums für Staatssicherheit, des Ministeriums des Innern, des Ministeriums für Nationale Verteidigung und der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland BStU Abteilung Bildung und Forschung, Berlin 2015) gegenprüfen (Link inkl. Download). Zusätzlich wurden aus der Quelle Nr 2 im Auszug Angaben zum Führungssystem der DDR übernommen » Schutzbauwerke des zentralen Führungssystems der DDR im Verteidigungszustand Schutzbauwerke aus dem Führungssystem des Ministeriums für Nationale Verteidigung MfNV Geschützte und teilgeschützte Anlagen aus dem Führungssystem der Landstreitkräfte LaSK Mobilmachungsmäßig geplante Führungsstellen von Divisionen des Militärbezirks MB III Mobilmachungsmäßig geplante Führungsstellen von Divisionen des Militärbezirks MB V Schutzbauwerke aus dem Führungssystem der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung LSK/LV Geschützte und teilgeschützte Anlagen aus dem Führungssystem der Volksmarine VM Angaben die nicht aus Quelle Nr 1 stammen sind gekennzeichnet. Ergänzt wurden generell nur die Koordinatenwerte von Objekten.